Sonne

Die Sonnenaufnahmen im Integrallicht wurden mit einem 60/700-mm-Refraktor, traditionell unter dem Namen "Quelle blau" bekannt, erhalten. Es wurde ein Okular-Sonnenfilter verwendet. Bereits mit einem derart kleinen Instrument sind Details in den Sonnenflecken, Fackeln und die Granulation erkennbar.

Für die Hα-Aufnahmen wurde ein Coronado PST mit einem Objektivdurchmesser von 40 mm und einer Brennweite von 400 mm verwendet. Um das volle Auflösungsvermögen ausnutzen zu können, wurde die Effektivbrennweite dieses Teleskops durch Einsatz einer Barlowlinse erhöht. Auf der Sonnenscheibe zeigen die Hα-Aufnahmen Sonnenflecken, großräumige Strukturen der Granulation, Fackeln und Filamente, während am Sonnenrand Protuberanzen hervortreten. Die Farben sind nicht real, sondern wurden den zugrundeliegenden Original-Grauwertbildern rechnerisch hinzugefügt.
 

Die partielle Sonnenfinsternis am 20.03.2015 war in Wetter (Ruhr) nur während kurzer Momente durch die Hochnebel-Decke zu sehen. Aufnahme mit Handy-Kamera um 09:55 UT.
 

Die Sonne im Licht der Hα-Linie am 06.04.2014, ca. 11:00 UT, f = 720 mm, Lumenera LU075M. Von oben nach unten: Sonnenflecken mit assoziierten Fackeln und Filamenten; Protuberanz am nordwestlichen Sonnenrand; Protuberanzen am südöstlichen Sonnenrand.
 

Die Sonne im Licht der Hα-Linie am 08.07.2013, ca. 10:00 UT, f = 720 mm, Lumenera LU075M. Oben: Mit Sonnenflecken assoziierte Aktivitätsgebiete mit Fackeln und Filamenten. Unten: Protuberanz am östlichen Sonnenrand. Zwei helle Gebiete scheinen hier durch eine bogenähnliche Struktur verbunden zu sein.
 

Die Sonne im Licht der Hα-Linie am 29.06.2013, ca. 15:30 UT, f = 720 mm, Lumenera LU075M. Oben: Aktivitätsgebiete mit Fackeln und Filamenten. Unten: Protuberanz am östlichen Sonnenrand.
 

Die Sonne im Licht der Hα-Linie am 27.06.2013, ca. 07:00 UT, f = 950 mm, Lumenera LU075M. Von oben nach unten: Kleine Protuberanzen am südlichen und nördlichen Sonnenrand; Filament und kleine Protuberanz; Aktivitätszentrum bestehend aus Fackeln und Filamenten in der Umgebung eines Sonnenflecks.
 

Venusdurchgang am 08.06.2004
 

Zwei große Sonnenfleckengruppen am 23.11.2003, f = 700 mm. Es handelt sich um das gleiche Aktivitätsgebiet wie dasjenige, das bereits am 02.11.2003 beobachtet wurde.
 

Zwei große Sonnenfleckengruppen am 02.11.2003, f = 700 mm. Als diese Sonnenflecken nahe der Mitte der Sonnenscheibe standen, waren sie mit koronalen Materieauswürfen gekoppelt, die mit dem Weltraum-Sonnenobservatorium SOHO beobachtet werden konnten und die Ursache für starke geomagnetische Stürme darstellten.
 

Merkur-Transit am 07.05.2003. Aufnahme gemeinsam mit meinem Sohn Sebastian.
 

Sonnenflecken am 18.09.2002, f = 700 mm. Es sind auch einige Fackelherde zu sehen, insbesondere in und um einige Flecken.
 

Große Sonnenfleckengruppe am 12.09.2002, f = 700 mm.
 
 

Sonnenfleckengruppe am 02.06.2002, f = 2500 mm, mit (obere Bilder) und ohne (unten) 2fach-Binning.
 

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